Am 20. + 21.01.07 fand in Wien das erste A- Turnier des Jahres 2007 statt. Gemeinsam mit Didi fuhr ich bereits am Freitag mit dem Zug nach Wien. In einem Zug der besonderen Art, viel Platz, schönes WC und gutes Essen in einem geräumigen Speisewaggon verging die Zeit sehr schnell. Nach einem guten Frühstück am Samstag wurde es am Nachmittag dann ernst.
Damen Einzel Vorrunde:
Kainz- Gram Barbara (NÖ) 3:0
Kainz- Strohmayer (K) 3:0
Kainz- Sturmlechner (NÖ) 3:1
Kainz- Juric (B) 3:1
Damen Einzel Hauptrunde:
VF: Kainz- Schätzer Evelyne (K) 3:0
HF: Kainz- Gram Barbara (NÖ) 3:0
F: Kainz- Petzner (OÖ) 2:3
Damen Doppel:
VF: Faltinger/Kainz- Schätzer/Schätzer (K) 3:2
SF: Faltinger/Kainz- Sturmlechner/Scharner (NÖ) 3:1
F: Faltinger/Kainz- Petzner/Wellinger (OÖ) 1:3
Meine Vorrundengruppe konnte ich ohne Probleme für mich entscheiden, was den Gruppensieg bedeutete und gleichbedeutend mit dem Einzug ins Viertelfinale war. Die einzige Gefahr in diesen Spielen war, die Partien auf die leichte Schulter zu nehmen. Dadurch war ich teilweise mit meinem Kopf nicht immer ganz bei der Sache. Dies hätte manchmal durchaus ins Auge gehen können.
Im Viertelfinale wurde mir Schätzer aus Kärnten zugelost. Dieses Einzel ging ich sehr konzentriert an. Ich hatte nie das Gefühl dieses Match verlieren zu können und gewann sicher in drei Sätzen. In der nächsten Runde traf ich nochmals auf Gram Barbara, gegen die ich in der Vorrunde bereits gespielt hatte. Aufgrund des Durchführungssystems mit Zwischenrunde und Losentscheid war dies möglich. Auch diese Party spielte ich sicher mit 3:0 nach Hause, ich war nie wirklich in Gefahr.
Im Finale gegen Petzner, bereits meine zehnte Partie des Tages, da wir den Damenbewerb am Samstag fertig spielten, führte ich bereits mit 2:0 in den Sätzen ehe meine Kräfte und dadurch auch meine Konzentration mehr und mehr nachließen. Ich verlor dieses Spiel im fünften Satz denkbar knapp auf 8. im fünften Satz, nachdem ich bereits mit 8: 5 geführt hatte und ein Timeout von Petzner die Wende brachte. Trotzdem durfte ich mit meiner gezeigten Leistung und dem zweiten Platz zufrieden sein, da ich auch aufgrund meiner Verletzung eine Trainingspause einlegen musste.
Im Doppel an der Seite von Claudia Faltinger hatten wir im Viertelfinale Schätzer/Schätzer als Gegnerinnen. Trotz eines 2:0 Satzvorsprunges ging es in einen fünften Satz und wurde noch einmal eng. Doch wir ließen uns davon nicht aus der Ruhe bringen und brachten die Partie nach schönen Ballwechseln doch noch nach Hause. Im Semifinale gegen Sturmlechner/Scharner zeigten wir eine taktisch clevere Leistung und gewannen mit 3:1. Im Endspiel, in dem wir gegen Petzner/Wellinger antraten, konnten wir leider unsere Chancen nach Führungen in zwei Sätzen nicht nutzen und verloren mit 1:3. Der erste Rang wäre durchaus in Reichweite gewesen.
Ein sehr schönes und erfolgreiches Wochenende, das ich nicht so schnell vergessen werde.
Bericht: Sarah Kainz
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